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CLOSELOOK - Februar 2019

6 months ago

Brexit in Zahlen

Der Countdown zum Brexit-Tag tickt in der Tat sehr schnell. Und das Ergebnis ist immer noch nicht klar. Mit dem Herannahen des Endspiels werfen wir hiermit einen Blick auf ein paar Zahlen:

29. März 2019, das ist der Brexit Day. Die Übergangszeit – wenn jeder weitermacht wie bisher, während neue Handelsvereinbarungen getroffen werden – soll sich bis Ende 2020 erstrecken. Doch sieht es so aus, als könne sich das Parlament sich nicht auf die Bedingungen zum Austritt verständigen und demnach für eine Verschiebung des Brexits stimmen. Das neue Austrittsdatum wäre dann wahrscheinlich gegen Ende Juni.

27 EU-Mitgliedstaaten müssten einer Verschiebung des Brexit zustimmen. Sollte das nicht geschehen, käme es zu einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU – einem sogenannten „No-Deal Brexit“. Handel und Verkehr würden in ein Chaos gestürzt, was sowohl dem UK als auch der EU schadet. Aus einigen Schätzungen geht hervor, dass sich die EU-Exporte ins Vereinigte Königreich halbieren könnten - wovon Deutschland, Irland und die Niederlande am stärksten betroffen wären.

44% der Exporte aus dem Vereinigten Königreich gehen in die EU. Während der Übergangsperiode

sollten neue Handelsabkommen zwischen den beiden Parteien ausgehandelt werden.
Sollte das nicht der Fall sein, erfolgt der gesamte Handel nach den Bestimmungen der Welthandelsorganisation. Das bedeutet Handelszölle würden erhoben – eine Situation weit entfernt vom freien Markt.

42 Milliarden Euro kostet die Brexit-Scheidung. Ein Teil dieser Summe deckt die Beiträge des UK zum EU-Jahreshaushalt ab. Sollte die Übergangszeit also verlängert werden – eine Möglichkeit, die auch besteht – dann muss das Vereinigte Königreich mehr bezahlen.

499 km lang ist die Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland. Es ist die einzige Landgrenze zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Das Problem ist, wie man den Handel über diese Grenze überwachen soll, ohne Schlagbäume und Kontrollpunkte zu errichten. Das irische Backstop-Arrangement sieht eine vorübergehende Zollunion vor. Außer im Falle einer technologischen Lösung gibt es jedoch keinen eindeutigen Zeitpunkt, wann dieser Zustand jemals enden könnte.

Und das ist das Rätsel, das das Parlament lösen muss, bevor die Uhr abgelaufen ist.

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