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Boris Johnson ist ein wahlsieg sicher

2 months ago

Was hat sich ereignet?

Nachdem das Parlament vorgezogenen Wahlen zugestimmt hat, haben die Briten am 12. Dezember gewählt. Die Wähler hoffen auf ein Ende der mehr als dreieinhalb Jahre andauernden politischen Lähmung, die die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs belastet.

Premierminister Boris Johnson führte die Konservative Partei zum Sieg mit einer deutlichen Mehrheit bei den dritten Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich innerhalb von weniger als fünf Jahren.

Da der Brexit in der britischen Politik einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, waren die Wähler bereit, ihre üblichen politischen Bündnisse aufzugeben, um dafür zu sorgen, dass ihre Seite im Brexit-Streit die Wahl gewinnt – und viele haben taktisch gewählt, um sicherzustellen, dass der Brexit umgesetzt wird.

Hintergrundinformationen

Die Wahl mag nun vorüber sein, doch die britischen Wähler sind in der Frage der EU-Mitgliedschaft nach wie vor tief gespalten. Da der Brexit für den 31. Januar angesetzt ist, hat die Konservative Partei nunmehr die Pflicht, den Brexit zu liefern, zu überarbeiten, zu verschieben oder voll und ganz fallen zu lassen.

Im Vorfeld durchgeführte Meinungsumfragen haben ergeben, dass die von Johnson geführte Konservative Partei eine beträchtliche und stabile Führung gegenüber der Labour-Partei für sich behaupten kann.

Es gab eine hohe Zahl unentschlossener Wähler, die im Konflikt standen zwischen der inländischen Parteipolitik und der sich polarisierenden Brexit-Debatte. Daher blieb der Wahlausgang – trotz eines kräftigen Umfrageergebnisses zugunsten der Konservativen vor den Wahlen – ungewiss.

Was kommt als nächstes?

Nun, wo das Wahlergebnis feststeht, wird sich der Fokus auf den Zeitraum verlagern, der Großbritannien zur Verfügung steht, um mit der EU ein Handelsabkommen zu schließen. Da die EU jedoch Pläne scheitern lassen könnte, dies noch bis Ende des Jahres 2020 zu vollenden, ist der Liefertermin unklar. Angesichts der Unsicherheit in Bezug auf die Zietplanung wird die Nervosität in der Wirtschaft und an den Märkten voraussichtlich anhalten.

„Wenn die Konservativen Abgeordneten am 13. Dezember die Mehrheit auf sich vereinen, garantiere ich, dass ich unseren neuen Deal durchs Parlament bringen werde. Wir werden den Brexit im Januar hinter uns bringen.“ Boris Johnsons Wahlversprechen.

Wie wird sich die Wahl auf die Märkte auswirken?

Ein Sieg der Konservativen Partei wurde schon immer als das wahrscheinlich marktfreundlichste Ergebnis betrachtet. Wir erwarten, dass sich dies in einer positiven Stimmung gegenüber britischen Aktien bemerkbar macht, sich jedoch ebenso positiv auf das britische Pfund auswirken wird, was jedoch die optimistische Stimmung beeinträchtigen könnte, da die großen im FTSE notierten Unternehmen einen wesentlichen Teil ihrer Umsatzerlöse im Ausland erzielen. Dieses für Aktien ermutigende Ergebnis wird voraussichtlich von Erwartungen auf ein kräftigeres Wachstum sowie eine höhere Inflation begleitet, was zu einem Anstieg der Zinssätze führen könnte. Folglich ist ein solches Szenario für britische Anleihen weniger vorteilhaft. Unternehmensanleihen könnten die Performance von Staatsanleihen übertreffen, dies ist jedoch alles relativ. Sie könnten immer noch schlechter abschneiden als Cash.

Wir sind der Auffassung, dass trotz des internationalen Interesses an den britischen Wahlen und dem Brexit die Auswirkungen hauptsächlich im Vereinigten Königreich (und potenziell auch in Europa) zu spüren sein werden. Insgesamt haben sich die Renditen im Jahr 2019 äußerst ermutigend entwickelt, reibungslos verlief die Reise jedoch nicht. Wie wir gesehen haben, können Risiken wie die Handelsspannung zwischen den USA und China und die unendliche Brexit-Geschichte relativ schnell zu Turbulenzen an den Märkten führen.

Daher lassen wir ein gewisses Maß an Zurückhaltung in unserem Investmentansatz walten. Wir haben nicht auf eindeutige Ergebnisse gewettet. Angesichts der hohen Unsicherheit haben wir unsere Portfolios diversifiziert, um jeder Art möglicher Schocks standhalten zu können. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass eine Diversifikation über eine Reihe von verschiedenen Anlageklassen hinweg der bestmögliche Ansatz ist.

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